ERFOLG MIT BITTEREM NACHGESCHMACK

Mit dem Slogan „Für unsere Kinder – für unsere Zukunft“ wurde Melanie Krähenbühl mit 677 Stimmen erfolgreich in den Schulrat gewählt. Trotzdem hinterlassen die nationalen Abstimmungsergebnisse einen bitteren Nachgeschmack, jedoch freut sich die SP Davos über das Nein bei der Verrechnungssteuer.

Kompetenter Ersatz im Schulrat, neue Deponie und kein weiteres Steuergeschenk
Die SP Davos freut sich über das Ergebnis in den Schulratswahlen. Die SP Davos konnte nach dem Abtritt von Christoph Geissler schnell eine kompetente Nachfolge finden und mit Melanie Krähenbühl den Sitz behalten. «Ich freue mich, einen tieferen Einblick in die Davoser Schule zu erhalten und erwarte eine konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen – Teamwork, um unsere Kinder wie auch die pädagogischen Fachkräfte zu stärken», so Krähenbühl und bedankt sich bei den Davoser Bevölkerung für das Vertrauen. Die SP Davos gratuliert Melanie Krähenbühl herzlich und wünscht ihr viel Erfolg im neuem Amt.
Mit der Annahme der Deponie Tola hat Davos einen guten Platz für den Bauschutt gefunden. Der SP Davos ist es wichtig, dass die Deponie nachhaltig gefüllt wird und auch bis 2055 hält. Das man den Bauschutt anderer Gemeinden aufnimmt ist gut, jedoch sollten die Preise mit den anderen Deponien konkurrenzieren, damit Davos nicht die günstigste Option ist.
Mit dem Nein zur Abschaffung der Verrechnungssteuer zeigt die Schweizer Bevölkerung wieder einmal mehr, dass sie keine Steuergeschenke für die grossen Firmen und Reichen wollen.

Bittere Niederlage bei der AHV-Reform
Obwohl sehr knapp, musste die SP, bei der AHV-Reform eine bittere Niederlage einstecken. Für die Frauen, die meist die schlecht bezahlten Jobs und vor allem die unbezahlte Care-Arbeit übernehmen, ist das ein Schlag ins Gesicht. Die SP wird weiterhin dafür gute und Günstigere Kita-Plätze, eine schnelle Umsetzung der Pflegeinitiative und vor allem für eine Lohn- und Chancengleichheit.
Die SP Davos bedauert ausserdem auch das heutige Nein zur Massentierhaltungsinitiative, welche lediglich fünf Prozent der Betriebe betroffen hätte. Die SP wird sich weiterhin für die Tierwürde und für den Übergang zu einer nachhaltigen Produktionsweise einsetzen.

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